Bergisches Land, Oberbergisches Land 


 
Grabert, H.
OBERBERGISCHES LAND
Zwischen Wupper und Sieg

Geographisch gliedert sich das Oberbergische Land in die westlich gelegenen Hochflächen und in das östlich angrenzende Bergland der oberen Agger und Wiehl. Südlich schließt sich das Mittelsieg-Bergland an. Im "Oberbergischen", wie es kurz genannt wird, drängen sich viele Mitteldevonmulden, die in einer komplizierten Achsendepression erhalten blieben. Das Unterdevon-Unterlager und die oberdevonisch-karbonische Deckschicht werden mitbehandelt, ebenso die in der jüngeren geologischen Geschichte entstandene Mineralisation und die junge Talgeschichte im Rheinischen Schiefergebirge.
Das oberbergische Mitteldevon ist reich an Versteinerungen, und in den alten Bergbaubezirken gibt es immer noch viele schöne Minerale. Wie bei den geologischen Führern üblich, hat der Verfasser einerseits den Hobbygeologen, interessierten Laien und Wanderern die Geologie verständlich gemacht, aber gleichzeitig auch die Geologen, Geographen und Studierenden dieser Fächer über den jetzigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis unterrichtet.
Die Exkursionsrouten und die Wege zu den Aufschlüssen sind stets sehr genau angegeben, meist ergänzt durch kleine Skizzen, damit die erwähnten Punkte leicht zu finden sind.

(Sammlung Geologisches Führer, 68)
1980. VIII , 178 Seiten, 65 Abbildungen, 2 Tabellen, 2 Faltbeilagen, paperback.



EUR 19,90

Jungheim, H.J.
SCHNECKEN AUS DEM RHEINISCHEN MITTELDEVON
             
Das Buch ist Nachschlagewerk, Bestimmungsbuch und Lexikon zugleich. Nach einer Einführung in Morphologie und Bestimmungsmerkmale devonischer Gastropoden beschreibt der Autor übersichtlich die wichtigen deutschen Fundgebiete mitteldevonischer Gastropoden (Bergisch-Gladbach-Paffrather Kalkmulde, Soetenicher Mulde in der Eifel, Lahn-Dill-Mulde) und stellt 242 Gastropodenarten aus 94 Gattungen vor, versehen mit der aktuellen Nomenklatur. Die Beschreibungen sind ausführlich, versehen mit allen wichtigen Literaturangaben auch in alten Werken, die Qualität der Abbildungen läßt jedoch deutlich zu wünschen übrig. In jedem Fall aber ein gutes und lohnendes Buch für jeden Fossiliensammler und Paläontologen, der sich mit den Fossilien des Mitteldevons beschäftigt. Lexikon und systematische Tabellen sowie eine gute Literaturzusammenstellung runden das Werk ab.
(Edition Goldschneck)
2005. 126 Seiten, 41 Tafeln zur Fossilbestimmung, paperback.
EUR 19,95
Koch, L. (Hrsg.)
FOSSILIEN AUS DEM SCHWELMER KALK
         
Der Schwelmer Kalk ist parallel zu setzen mit den Bücheler Schichten der Bergisch-Gladbach-Paffrather Mulde.  Diese Arbeit bietet einen guten Überblick über den Schwelmer Kalk, seine Faziesbereich, seine Gesteine und vor allem seine Fossilien. Wichtige Fossilien werden abgebildet und beschrieben.
mit Beiträgen von Carsten Brauckmann, Lutz Koch und Andreas May.
1995.56 Seiten, zahlreiche SW-Fotos und Zeichnungen, geheftet.

EUR 6,00
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siehe auch die Kapitel :
>>> Devon  

 

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